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Abteilungsleiter Landwirtschaft besucht Stiftung

Seit Oktober 2015 ist Eduard Krassa Leiter der Abteilung Ländliche Entwicklung, Landwirtschaft und Forsten und damit neben dem Stiftungsrat auch zuständig für die Geschicke der Stiftung des brandenburgischen Haupt- und Landgestütes. Nach den ersten Monaten der Einarbeitung im neuen Amt, folgte Eduard Krassa der Einladung der Geschäftsleitung, vor Ort die Entwicklung in Augenschein zu nehmen.

Eduard Krassa und Landstallmeister Uwe Müller im Stutenstall.

 Die Neustädter Gestüte sind für ihn kein Neuland. So war er in seiner voran gegangenen Position als Beauftragter des Haushaltes maßgeblich an den Entscheidungen zur Restaurierung der Gestüte in der ersten Förderperiode beteiligt. Sein großes Interesse, das Preußische Kulturerbe in Verbindung mit vielfältigen Impulsen zur Regionalentwicklung zu erhalten, brachte er auch dieses Mal zum Ausdruck. „Dazu gehören in erster Linie die Pferde“, sagt die Geschäftsführerin, Regine Ebert, „die das Gestüt zum Anziehungspunkt für Pferdezüchter, Pferdesportler, Erholung suchende und Veranstaltungsbesucher machen.“ Gemeinsam mit dem CSI besuchten 2015 rund 45.000 Besucher die Gestüte und die Veranstaltungen in der Graf-von-Lindenau Halle. Die traditionellen Hengstparaden, der Fohlenfrühling, die Landesmeisterschaften Berlin-Brandenburg, zahlreiche Zuchtveranstaltungen und Leistungsprüfungen, die Schöller Festspiele u.v.m. standen dafür auf dem Programm. Den 65 Mitarbeitern und 17 Auszubildenden wird dafür viel abverlangt. Vieles gelingt durch erfolgreiche Kooperationen. „In dieser Konstellation können wir die Qualität und den Umfang unserer Arbeiten gewährleiten“, berichtet Regine Ebert. Mit Blick auf die Haushaltsaufstellung 2017 und 2018 stellte die Geschäftsleitung dar, dass es gelingen muss, die Arbeitskräfteanzahl abzusichern, um erfolgreich in der Zukunft bestehen zu können und warb um die Unterstützung des Abteilungsleiters. In den letzten Jahren konnten die Gebäude des historischen Hauptgestütes restauriert werden. Dazu gehört auch der Abfohlstall, den Eduard Krassa in Begleitung seines Referenten, Hartmut Aust, und unseres Landstallmeisters, Uwe Müller, besuchte. Der Rundgang setzte sich über eine Besichtigung des riesigen Dachstuhls fort und endete bei den Stuten und Fohlen im modernen Laufstall. Eduard Krassa zeigte sich sehr beeindruckt von den baulichen Veränderungen, zurück zum ursprünglichen Baustil unter Beachtung moderner Haltungsbedingungen. Die Besichtigungstour endete im Landgestüt, in dem zur gleichen Zeit Schüler der Prinz-von-Homburg Schule ihr Training absolvierten. Um den historischen Ursprung wieder herzustellen, gibt es im Landgestüt noch viel zu tun. Eduard Krassa ließ sich davon nicht abschrecken und freut sich auf die weitere Zusammenarbeit mit den Neustädter Gestüten.